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A
ActiveX , eine Art Programmierschnittstelle, die es Programmen erlaubt auf lokale oder aus dem Internet geladene Controls zuzugreifen. Diese Controls sind kleine ausführbare Programme, bzw. Programmteile, die einzelne Funktionen ausführen.

Access-Point (engl. Zugangspunkt), Teil eines Funknetzes. Das Gerät dient als Basisstation, Bindeglied und Übergang über das Benutzer mit Funk-basierten Geräten auf ein Kabel-basiertes LAN zugreifen können.

Administrator , Verwalter eines Computers oder Netzes. Ein Administrator installiert Betriebssysteme und Anwendungsprogramme, richtet neue Nutzer ein und verteilt die für die Arbeit notwendigen Rechte.

Adware: Freeware, die über Werbung finanziert wird. Beim Herunterladen von Adware werden im Regelfall auch Programme installiert, die Spyware-Funktionen ausüben. Darauf wird zumeist in den Lizenz- oder Nutzungsbedingungen hingewiesen.

Aktive Inhalte. Die Grundeinstellung eines Browsers im Auslieferungszustand erlaubt meist die Ausführung von unbekannten Programmen, die in die Informationsangebote der Server-Betreiber eingebunden sind. Derartige Programme werden als aktive Inhalte bezeichnet und werden meist mit den Programmiersprachen Java, JavaScript oder ActiveX erstellt. Der Betreiber der Internetseite könnte die Inhalte damit so programmieren, dass Daten auf Ihrem Rechner gelesen oder sogar beschädigt werden.

Anwendungsprogramm, Programm, das einem bestimmten Zweck, einer Anwendung dient. Ein Anwendungsprogramm ist beispielsweise eine Textverarbeitung oder ein Bildbearbeitungsprogramm. (siehe auch Dienstprogramm)

ARPAnet (Advanced Research Projects Agency Network). Der Ursprung (Vorläufer) des heutigen Internet. Das ARPAnet wurde in den siebziger Jahren in den USA eingeführt und ist heute nicht mehr in Betrieb.

Attachment, an eine E-Mail angehängte Dateien (Dokumente, Bilder, Videos, Musikdateien, etc.)

Aufspielen, Ugs. für installieren.

Authentifzierung, Nachweis der Zugangsberechtigung durch die Abfrage von Benutzererkennung und Passwort bei Verbindungen zu Servern mit Zugangsbeschränkungen.

B

Backbone (engl. Rückgrat), Hauptstrang eines Netzwerks. Die Internet-Backbones sind daher die wichtigsten Verbindungen der großen Provider.

Backup, Sicherung der Daten eines Computers in der Regel auf externe Datenträger.

Backup-Datei
. Dateien, die bei einem Backup erzeugt und anschließend auf einen zweiten Datenträger kopiert werden.

Bandlaufwerk
. Datensicherungsgerät bei dem die Daten auf relativ preiswerten Bändern gespeichert (z. B. DAT-Cassetten) werden.

BASIC
(Beginners All purpose Symbolic Instruction Code), eine relativ einfach zu erlernende Programmiersprache.

Betriebssystem
(engl. OS, operating system). Betriebssysteme sind die wichtigsten Programme. Ohne sie läuft ein Computer nicht. Sie werden beim Start (Booten) eines Computers zuerst geladen. Andere Programme nutzen das Betriebssystem als Grundlage. Bekannte Betriebssysteme sind beispielsweise DOS, Windows, Mac OS oder Linux.

Browser Helper Objekt (BHO), Funktions-Erweiterung des Internet Explorers. Mit BHO’s können im Internet Explorer andere Programme ablaufen ohne ein eigenes Windowsfenster zu öffnen. Beispiel: Acrobat Reader für PDF-Dokumente.

Bit
: Zusammengesetzt aus den Begriffen "Binary" (Binär) und "Digit" (Ziffer). Computer können im Grunde nur die Zustände "aus'' oder "ein'' voneinander unterscheiden. Die Unterscheidung zwischen genau zwei verschiedenen Möglichkeiten wie "aus'' oder "ein'' bzw. "0'' oder "1'' ist die kleinste Informationseinheit in der elektronischen Datenverarbeitung, die man als ein Bit bezeichnet.

Bluetooth, Funkstandard für Sprach- und Datenkommunikation.

Booten: Das Starten des Computers und das Laden des Betriebssystems.

Bootsektor: Bereich einer Festplatte, Diskette oder auch CD-ROM. Beim Start eines Rechners wird zunächst dieser Bereich angesprochen. Hier stehen die notwendigen Informationen damit ein Computer sein Betriebssystem starten kann.

Bootviren: Viren, die bereits beim Starten (Booten) des Betriebssystems ausgeführt werden und anschließend im Arbeitsspeicher verbleiben. Sie können die Boot-Sektoren von Festplatten und Disketten befallen. Übertragen werden sie meist dadurch, dass von einer infizierten Diskette (oder CD-ROM) gebootet wird.

Bug (engl. Käfer), damit werden Fehler in Programmen bezeichnet.

Byte ist eine Informationseinheit und besteht aus 8 Bit. Ein Byte speichert einen Buchstaben (26 kleine, 26 große, dazu Umlaute, 10 Ziffern, Sonderzeichen etc.). Ein Computerwort umfasst je nach Maschine 8, 16, 32 oder 64 Bit. Mit den Begriffen Kilobyte (1024 Bytes), Megabyte (1024 Kilobytes), Gigabyte (1024 Megabytes) wird die Größe einer Datei, beziehungsweise eines Programms angegeben. Bits werden mit einem kleinen "b" abgekürzt, Bytes mit einem großen "B".

C

Call by Call: Eine kostensparende Art des Telefonierens, bei der sich der Kunde vor jedem Gespräch für eine Telefonfirma entscheidet. Dies wird dadurch ermöglicht, dass fünf- bis sechsstellige Netzkennzahlen vor der eigentlichen Rufnummer gew ählt werden.

CD-ROM (engl. Compact Disk Read Only Memory):Datenträger. Eine CD-ROM ist ein Massenspeicher, der bis zu ca. 700 MB Daten enthalten kann. Es handelt sich hierbei um eine Kunststoffscheibe, die mit einem Laserstrahl abgetastet wird. Eine CD-ROM kann vom Anwender nicht beschrieben werden, sondern wird mit Daten versehen ausgeliefert (z. B. mit einem Programm). Äußerlich ähnelt eine CD-ROM einer herkömmlichen Musik-CD.

CD-RW, eine Art CD-R, die jedoch mehrmals mit Hilfe eines CD-RW-Brenners beschrieben und auch wieder gelöscht werden kann.

CD-RW-Brenner, Gerät zum Beschreiben von CD-Rs oder CD-RWs, meist in einen Computer eingebaut. CD-RWs können hiermit nicht nur beschrieben, sondern auch gelöscht werden.

CeBIT (Centrum der Büro- und Informationstechnik), weltweit größte Messe für Informationstechnik, jährlich in Hannover.

Chat: Gespräch über die Tastatur, als Echtzeit-Dialog oder zwischen mehreren Teilnehmern. Die Chatter treffen sich in Chatrooms, die manchmal von Moderatoren betreut werden.

Client: Computer, der Dienste in Anspruch nimmt. So ist ein PC, wenn er beispielsweise WWW-Seiten abruft ein Client. (siehe auch Server)

CMOS-RAM: Besonders energiesparender Speicher. Er wird für Daten eingesetzt, die auch nach Ausschalten des PCs gespeichert bleiben sollen, wie z. B. Konfiguration oder die Echtzeit-Uhr.

Code (auch Programmcode oder Quelltext)
Befehlsfolgen, die nach einer Kompilierung zu einem Programm werden. Programmcode wird von einem Programmierer erstellt.

Content-Filter (engl. Inhalte-Filter)
Ein Content-Filter versucht Inhalte zu erkennen und davon bestimmte herauszufiltern. Es gibt Content-Filter, die Werbung aus Web-Seiten eliminieren oder welche die verhindern wollen, dass beispielsweise jugendgefährdende Inhalte angezeigt werden können.

Cookie, Zeichenfolge, die mit einer Web-Seite vom Server geladen werden kann und bei einer erneuten Anfrage an den Server mitgesendet wird. Sinn ist, Besucher wiederzuerkennen, so dass es beispielsweise nicht erforderlich ist, Nutzerdaten neu einzugeben.

D

DARPANET (Defense Advanced Research Projects Agency NETwork), Militärische Variante des ARPANET.

Data-Miner, Programm zum Sammeln, Herausfiltern und Übermitteln von bestimmten Daten aus internen Unternehmensdatenbanken und externen Informationsquellen. In den gewonnenen Daten sucht der Data Miner anschließend nach Mustern und Zusammenhängen und gewinnt dadurch neue Informationen. Auftraggeber sind Unternehmen, die die Daten zur Analyse und Vorhersage von Verhaltensweisen und Trends und als Entscheidungshilfe nutzen.

Datei, Zusammengehörende Daten, die beispielsweise mit einem Anwendungsprogramm erstellt und unter einem Datei-Namen auf dem Datenträger gespeichert werden. Alle Daten auf einem Datenträger sind in Form von Dateien (und Verzeichnissen) organisiert.

Datei-Name, Bezeichnung für eine Datei. Dabei kann auf einem Rechner ein Datei-Name in einem Verzeichnis nur einmal vorkommen. D. h., dass sich Dateien mit dem gleichen Namen in unterschiedlichen Verzeichnissen befinden müssen.

Datei-Viren (auch File-Viren) lagern sich an Programmdateien an. Sie verbreiten sich durch Aufruf einer infizierten Programmdatei.

Datenkonvertierung: Nicht nur die Verwendung von unterschiedlicher Hardware, auch nicht lesbare Datenformate können zu einem Problem beim Datenaustausch werden. Da Texte, Grafiken u.a. in bestimmten Datenformaten gespeichert sind, müssen diese "fremden" Daten erst dem eigenen Format angepasst werden, um lesbar zu sein.

Datenschutz: Schutz der allgemeinen Persönlichkeitsrechte von natürlichen Personen (Menschen), insbesondere den Anspruch auf Achtung der Privatsphäre, vor einer missbräuchlichen Datenverarbeitung.

Datensicherung siehe Backup.

Datenträger: Medium für die dauerhafte Speicherung von Daten. Hierbei kann es sich beispielsweise um Festplatten, Disketten oder CD-ROMs handeln.

DECT (Digital European Cordless Telecommunications): Funkstandard für Sprach- und Datenkommunikation besonders bei Schnurlostelefonen und Haustelefonanlagen.

DES (Data Encryption Standard): Weit verbreiteter Verschlüsselungsalgorithmus mit einer Schlüssellänge von 56 Bit. DES wurde bereits geknackt und kann daher heute nicht mehr als sicher angesehen werden.

DFÜ (Datenfernübertragung): Als DFÜ werden die Teile des Betriebssystems bezeichnet, die zur Anbindung an das Internet (oder andere Rechner) über Telefonleitungen dienen.

DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) ermöglicht die dynamische Zuweisung von IP-Adressen, was die Einbindung eines neuen Rechners in ein Netzwerk (z.B. Internet oder LAN stark vereinfacht.

Dialer siehe 0190-Dialer.

Dienstprogramm (auch Hilfsprogramm), dient der Verwaltung des Computers und anderer Programme oder Daten. Ein Beispiel hierfür ist beispielsweise ein Backup-Programm oder ein Viren-Suchprogramm.

Differentiell: Art der Datensicherung. Bei einer differentiellen Datensicherung werden nur die Daten gesichert, die sich nach der letzten Vollsicherung geändert haben. Dies hat den Vorteil, dass das Rückspielen der Daten relativ einfach (nämlich mit dem Vollbackup und dem letzten Backup) möglich ist.

Digitale Signatur: Kryptographisches Verfahren, das es ermöglicht elektronische Dokumente zu unterzeichnen (zu signieren), sodass auf den Urheber wie bei einer klassischen Unterschrift zurückgeschlossen werden kann. Mit einer digitalen Signatur kann auch verhindert werden, dass Dokumente unbemerkt manipuliert werden.

Diskettenlaufwerk: Gerät zum Lesen und Bespielen von Disketten, meist in den Computer eingebaut. Heute ist fast nur noch das 3,5 Zoll-Format vorhanden. Früher gab es weitere Formate. Eine heutige Diskette kann in der Regel bis zu 1,44 MB Daten speichern. (siehe auch ZIP-Laufwerk)

Dezentrales Netz: Netz, bei dem die wichtigen Funktionalitäten nicht an zentraler Stelle zusammengefasst sind. Ein Beispiel hierfür ist das Internet, das aus verschiedenen einzelnen Netzen besteht.

DNS (Domain Name Service/Domain Name System), einer der wichtigsten Dienste im Internet, welcher für die Umsetzung von Namen (URLs) in IP-Adressen verantwortlich ist.

Domain: Teil eines Rechnernamens. Die Domain gibt in den meisten Fällen die Organisation wieder. So steht die Domain ecm-muc.de fürECM,  Easy Computer Management.

DOS (Disk Operating System): Betriebssystem. Verschiedene DOS (z. B. MS-DOS, DR-DOS, PC-DOS, Novell-DOS) waren in den 80er und frühen 90er Jahren beliebte Betriebssysteme für PCs.

DoS-Angriff (engl. Denial of Service = außer Betrieb setzen). Bei einem solchen Angriff wird ein Computer von vielen anderen Rechnern aus mit Netzwerkpaketen oder Anfragen bombardiert. Der Rechner kann die gewaltigen Paketmengen oft nicht verarbeiten und bricht überlastet in sich zusammen.

Download (engl. Herunterladen), Übertragung von Daten von einem fremden Rechner auf den eigenen Rechner, zum Beispiel die aktuelle Version des eigenen Browsers aus dem Internet

DSL (Digital Subscriber Line): Erlaubt über herkömmliche Telefonleitungen eine schnelle Internet-Anbindung (üblich sind 768 kBit/s).

DSL-Splitter, Gerät, dass den gleichzeitigen Betrieb mehrerer Geräte über eine DSL-Leitung ermöglicht

DVD (Digital Versatile Disc): Datenträger. Die DVD ist der CD-ROM ähnlich. Sie hat jedoch eine höhere Speicherkapazität (4,7 GB - bis zu 17 GB). Es gibt verschiedene Speicherformate wie zum Beispiel DVD-ROM, DVD Video, DVD Audio.   

E
 
Einspielen ugs. für das Zurückübertragen einer Datensicherung

E-Commerce (Electronic Commerce): Handel mit Hilfe des Internets (z.B. e-Bay)

E-Government (Electronic Government = Elektronische Verwaltung). Dienstleistungsangebot der Verwaltung im Internet, das es den Kunden der Verwaltung erlauben soll, Behördengänge so weit wie möglich elektronisch abzuwickeln.

E-Mail (Electronic Mail), elektronische Post

E-Mail-Account: Das Zugriffsrecht auf die eigene E-Mail-Adresse.

E-Mail-Adresse: Weltweit eindeutige Adresse, an die E-Mailsverschickt werden können. Sie besteht aus einer Nutzerbezeichnung (erika.mustermann) aus dem at-Zeichen (@) und einer Domain-Bezeichnung (z. B. provider.de): erika.mustermann@provider.de.

E-Mail-Header: Information, die am Anfang einer E-Mail steht. Er zeigt den Zustellweg der E-Mail chronologisch rückwärts an: Im Header sind Sender und Empfänger der E-Mail sowie Name und IP-Adresse der Server eingetragen, über die die E-Mail verschickt wurde. Auch der E-Mail-Betreff findet sich im Header wieder. Header dienen dazu, den Absender einer E-Mail zu identifizieren. E-Mail-Programme zeigen den Header oft nicht vollständig an. Stattdessen werden nur einige Informationen des Headers im E-Mail-Programm aufbereitet angezeigt (Von-Feld, Betreff-Feld...).

Ethernet: Drahtgebundene Netzwerktechnologie für die örtlich begrenzte Nutzung (bis zu 10 km Ausdehnung). Es existieren verschiedene
Ethernet-Varianten, welche sich durch die mögliche Geschwindigkeit der Datenübertragung und Reichweiten unterscheiden.

Extranet: Spezieller Bereich einer Internetpräsenz, der nur einem bestimmten externen Nutzerkreis zugänglich gemacht wird. Extranets werden oft von großen Firmen genutzt, um ihren Kunden Informationen zur Verfügung zu stellen, ohne diese im Internet öffentlich zu publizieren und damit jedermann zugänglich zu machen.

E-Mail Spoofing: Aus dem Englischen von „to spoof“: hereinlegen, verulken: Das illegale Verwenden von fremden Domainnamen in E-Mail-Adressen.

F

Festplatte (engl. Harddisk): Magnetisch arbeitender nicht flüchtiger Speicher im PC, in der Regel fest eingebaut. Eine Festplatte besteht aus einer oder mehreren Metallscheiben, auf denen die Daten und Programme gespeichert sind. Schreib-/Leseköpfe können die Metallscheiben, die sich sehr schnell drehen (einige tausendmal in der Minute) mit Daten beschreiben oder diese lesen. Um damit arbeiten zu können werden die Daten vom PC in den Arbeitsspeicher geladen.

FinTS (Financial Transaction-Services): FinTS ist eine Weiterentwicklung des Home-Banking-Standards HBCI. Unter anderem wurden die in HBCI verwendeten Sicherheitsverfahren um das PIN-/TAN-Verfahren ergänzt. Der Name HBCI steht in Zukunft nur noch für die chipkartenbasierten Sicherheitsverfahren (beziehungsweise das RSA-Diskettenverfahren).

Firewall: Hard- und Software, die den Datenfluss zwischen dem internen Netzwerk und dem externen Netzwerk kontrolliert. Eine Firewall kann aus einem oder mehreren Rechnern bestehen. Ziel ist meist der Schutz interner Netze vor dem Internet.

Firmware Upgrade: Nennt man das Einspeichern einer aktuellen Version von Software in spezielle Speicherbausteine (ICs) eines elektronischen Gerätes.

Flatrate: Zeitunabhängige Abrechnungsart für die Vermittlung des Internet-Zugang durch den Provider. In der Regel sind mit einer monatlichen Pauschale alle Kosten abgegolten - unabhängig von der tatsächlichen Online-Zeit.

Format (Dateiformat): Das Dateiformat definiert den Typ einer Datei. So bezeichnet beispielsweise das Format .doc Textdateien, die mit dem Programm WinWord (oder einer anderen Textverarbeitung, die das Format unterstützt) erstellt wurden.

Freeware: Freie Software. Bei Freeware handelt es sich um Software, die ohne Lizenzgebühren oder ähnliches (also ohne Kosten für den Anwender) genutzt werden darf. Meist darf Freeware auch beliebig kopiert und weitergegeben werden. (siehe auch Shareware u. Open Source Software)

Frequenzband: Die für die technische Kommunikation verwendeten elektromagnetischen Wellen werden nach ihrer Frequenz in Bereiche aufgeteilt, die Frequenzbänder genannt werden.

FTP (File Transfer Protocol): Protokoll zur Dateiübertragung von und zu entfernten Rechnern.   

G
 
Gateway Server (General Packet Radio Service): Server, die bei VoIP eine Verbindung zwischen dem Internet und dem herkömmlichen Telefonnetz herstellen – und zwar in beide Richtungen; also von einem VoIP-Teilnehmer ins Fest-/Mobilnetz und umgekehrt.

GPRS (General Packet Radio Service)
paketorientierten Datendienst der es ermöglicht, Daten im GSM-Netz zu übertragen.

GIF (Graphics Interchange Format)
Dateiformat für Graphiken. Da GIF recht kompakte Bilddateien liefert, wird es häufig bei Datenübertragungen eingesetzt. Es kann von den gängigen Webbrowsern dargestellt werden. Weitere populäre Graphik-Dateiformate im WWW sind JPG und PNG.

GPRS (General Packet Radio Service)
paketorientierten Datendienst der es ermöglicht, Daten im GSM-Netz zu übertragen.

GSM (Global System for Mobile Communication):
Das weltweit führende öffentliche Netz zur mobilen Sprach- und Datenkommunikation.

H

Hardware: Hardware sind die materiellen Teile des PCs, beispielsweise die Festplatte. Auch ein Drucker oder die Tastatur ist Hardware. Auf der Hardware läuft die Software.

HBCI (Home Banking Computer Interface): Standard zur Absicherung von Online-Banking. Bei HBCI können Chipkarte als Sicherungsmittel verwendet werden, aber auch nur Disketten oder PIN-/TAN-Listen. (siehe auch FinTS)

HSCSD (High Speed Circuit Switched Data): Ein Standard, der durch die Bündelung von Kanälen eine schnellere Datenübertragung über GSM-Netze ermöglicht.

Hoax (engl. Streich, blinder Alarm): Der Begriff Hoax bezeichnet im Internet eine Falschmeldung über einen angeblichen Virus.

Home-Banking: Das Abwickeln von Bankgeschäften von zuhause aus, beispielsweise per Telefon oder mit Hilfe des Internets (Online-Banking).

Host: Alternative Bezeichnung für Server.

Hotspot: Zugangsmöglichkeit zu Funknetzwerken (WLAN) an öffentlichen Plätzen, wie z. B. Bahnhof und Flughafen. (siehe auch Access Point)

Hotzone: Zugangsmöglichkeit zu Funknetzwerken (WLAN), die über eine größere Reichweite als Hotspots verfügt und sogar ganze Stadtteile umfassen kann.

HTML (Hyper Text Markup Language): Beschreibungssprache für WWW-Seiten, die mit Hilfe eines Browsers dargestellt werden können. HTML-Seiten können untereinander verlinkt sein und verschiedene Multimedia-Elemente enthalten.

HTTP (Hypertext Transfer Protocol): Übertragungsprotokoll für WWW-Seiten.

HTTPS (Hypertext Transfer Protocol over SSL): Protokoll zur verschlüsselten Übertragung von WWW-Seiten

Hub: Netzkoppelelement. Ein Hub ist an verschiedene Netzkabel angeschlossen. Alle Signale, die er von einem dieser Kabel empfängt, sendet er an alle wieder aus. Am anderen Ende dieser Kabel können beispielsweise Rechner, weitere Hubs oder Router angeschlossen sein.

Hypertextstruktur: Das Internet basiert auf HTML und ermöglicht so die Vernetzung aller Dokumente untereinander per Link.

I

Icon: Kleine Bildelemente, die bei graphischen Benutzeroberflächen als Ergänzung bei Dateien eingesetzt werden. Über Icons lassen sich in der Regel auch Programme starten (durch Klick oder Doppelklick mit dem Mauszeiger).

IEEE 802.11x: Weltweit gültige Standards für drahtlose Netzwerke, erarbeitet vom „Institute of Electrical and Electronics Engineers“ (IEEE).

Iframe (Abkürzung für Inlineframe): Einfaches Gestaltungsmittel für Webseiten, das es ermöglicht in einem Rahmen (Frame) in einer Webseite beispielsweise eine andere Webseite darzustellen.

Implementierung: Integration bestimmter Funktionalitäten oder Algorithmen in ein Produkt.

Importieren: Laden von Daten in eine Datei.

Internet Connection-Sharing: Eine Methode, mit der die Verbindung mehrerer Computer mit dem Internet über eine einzige Verbindung und IP-Adresse ermöglicht wird.

Inkrementell: Art der Datensicherung. Bei einer inkrementellen Datensicherung werden nur die Daten gesichert, die sich nach der letzten Sicherung geändert haben. Dies hat den Vorteil, dass die Sicherung relativ unaufwändig ist. (vgl. auch differentiell)

Inkonsistenz: Fehler in Dateien oder Dateisystemen. Mit Hilfe mathematischer Verfahren werden Dateien und Dateisysteme auf ihre Unversehrtheit (Konsistenz) untersucht. Wird eine Inkonsistenz festgestellt, kann sie in vielen Fällen durch spezielle Programme wieder behoben werden.

Installieren: Bevor ein Programm oder auch das Betriebssystem auf einem Computer seine Aufgaben erfüllen kann, muss es auf diesem installiert werden. Dazu werden einerseits benötigte Dateien von einem Datenträger auf die Festplatte des Computers kopiert und andererseits auch Konfigurationen vorgenommen, die das Programm an die jeweilige Umgebung (z. B. Vorgaben des Benutzers) anpassen.

Interface (engl. Schnittstelle): Bezeichnet das Bindeglied zwischen zwei verschiedenen Ebenen, zum Beispiel Computer/Drucker (bei Hardware) oder Software/Mensch.

Internet: Kurzform von "Interconnected Network" und Bezeichnung für ein weltweites Datennetz, das sich aus vielen kleineren lokalen Netzen zusammensetzt. Das Internet ist aus dem ARPAnet hervorgegangen und basiert auf TCP/IP. Es beinhaltet verschiedene Internetdienste.

Internetdienste: Die bekanntesten Internetdienste sind das World Wide Web (WWW), E-Mail und Usenet.

Internet Explorer: Marktführender Browser der Firma Microsoft (andere Browser: Netscape Navigator, Mozilla, Opera)

Internet-Provider: siehe Provider

Intranet: Firmen- oder konzerninternes Netzwerk, das meist auf TCP/IP basiert.

IP-Adresse: Weltweit eindeutige Adresse für an das Internet angeschlossene Rechner. Eine IP-Adresse besteht aus vier Byte, die durch Punkte getrennt sind: z. B. 194.95.179.205

IP-Nummer: siehe IP-Adresse

IPSec (IP Security Protocol): der am weitesten verbreitete Sicherheitsstandard für VPN. Gewährleistet Vertraulichkeit, Authentizität und Integrität. Bislang nur im Hochsicherheitsbereich verbreitet.

ISDN (Integrated Services Digital Network = dienstintegriertes Digitalnetz): Netz, das sowohl zur Übermittlung von Daten als auch von Telefonaten und anderen Kommunikationsdiensten dient. Bei ISDN handelt es sich um einen internationalen Standard. In Deutschland ist ISDN sehr weit verbreitet.

ISDN-Leitung: Leitung im digitalen ISDN-Netz.

ISDN-Router: Ein ISDN-Router dient dazu ein Computer-Netzwerk oder einen Rechner über das ISDN-Netz mit Hilfe des Providers mit dem Internet zu verbinden.

ISP (Internet Service Provider): ISPist ein Unternehmen , das Internetdienstleistungen wie z.B. Internetzugänge, E-Mail-Accounts, Newsserver, Web-Hosting, Domain-Hosting etc. anbietet.

IT (Information Technology): Informationstechnik, früher DV (Datenverarbeitung)

IT-Sicherheit: bezeichnet die Sicherheit aller IT-Systeme. Ziel ist es, unberechtigte Zugriffe auf Computer und Netze zu verhindern. Dazu müssen sicherheitskritische Software- und Konfigurationsfehler in unsicheren Netzen, zum Beispiel dem Internet, erkannt und beseitigt werden.

J

Java: Von der amerikanischen Firma Sun entwickelte Programmiersprache, die besonders im Internet verwendet wird. Mit Hilfe eines Browsers werden kleine (vorkompilierte) Programme geladen und zur Ausführung gebracht. So sind praktisch beliebige Funktionen mit einem Browser möglich.

Java Virtual Machine (JVM): Für die Ausführung von Java-Programmen notwendig. Eine JVM ist an das jeweilige Betriebssystem angepasst und ermöglicht den Java-Programmen ihre Ausführung.

JSP (JavaServer Pages): Eine auf der Programmiersprache Java basierende Technologie zum dynamischen Erzeugen von Webseiten.

K

Kalt-Start: Das Starten eines bis dahin abgeschalteten Computers bezeichnet man auch als Kalt-Start.

Kettenbrief: Siehe Hoax.

Keylogger: Spyware-Programme, die die Tastatureingaben von PC-Nutzern überwachen und an fremde Personen weiterleiten. Keylogger werden von den gängigen Antivirenschutzprogrammen erkannt. Hierfür ist wichtig, dass die Antivirenschutzprogramme mit den jeweils neuesten Signaturen ausgerüstet sind.

Knotenrechner: Abstrakter Begriff für Rechner, die an den Punkten betrieben werden, an denen mehrere Datenleitungen zusammentreffen. Auch Router werden manchmal als Knotenrechner bezeichnet.

Konfigurationsdatei: Datei in der das Betriebssystem oder ein Programm speziell ausgewählte Einstellungen gespeichert hat. Die meisten Programme benötigen derartige Konfigurationsdateien um stabil und vernünftig ablaufen zu können.

L

LAN (Local Area Network): Lokales Netz. So wird beispielsweise das hausinterne Netz eines Unternehmens genannt.

Lager: Mechanische Vorrichtung um sich drehende Dinge in einer definierten Position zu halten. Im Computer werden Lager beispielsweise in Lüftern und Festplatten verwendet.

Lineares Netzwerk: Netz, bei dem sich alle Rechner quasi an einer Leitung (einem Bus) befinden. Die Bezeichnung "Netz" ist hier also nicht wörtlich zu nehmen.

Link: Verweis auf eine andere Seite oder Information im WWW, meist in Form einer HTML-Seite. Ein Link ist oft als farblich abgesetzter, unterstrichener Text zu erkennen. Häufig sind auch hinter Grafiken Links auf weiterführende Daten. Klickt man mit der Maustaste auf einen solchen Link, ruft der Browser die zugeordneten Daten auf.   

M

MAC-Adressen (Media Access Control): Eine vom Hersteller vorgegebene in der Regel unveränderbare Identifizierungsnummer einer Netzwerkkarte.

MAC-Adress-Filter: Schutzmaßnahme für WLAN. Nur bestimmten WLAN-Karten wird nach Überprüfung ihrer MAC-Adressen der Zugang gestattet.

Makro: Folge von Befehlen, die festgehalten und als Makro abgespeichert werden. Wird ein Makro aufgerufen, werden die gespeicherten Befehle in der aufgezeichneten Reihenfolge wieder abgearbeitet. Makros werden in der Regel in Anwendungsprogrammen für wiederkehrende Aufgaben verwendet. Populär sind hier besonders Office-Anwendungen.

Makro-Virus: Makro-Viren sind in Dateien enthalten, diese infizieren jedoch nicht die Anwendungsprogramme, sondern die damit erzeugten Dateien. Betroffen sind alle Anwendungsprogramme, bei denen in die erzeugten Dateien nicht nur einzelne Steuerzeichen, sondern auch Programme (Makros) und andere Objekte eingebettet werden können. Besonders häufig treten Makro-Viren bei populären Office-Anwendungen auf.

Massenmail: Mit Massenmails sind E-Mails gemeint, die an sehr viele Empfänger verschickt werden. Hierbei kann es sich um reguläre E-Mails an einen großen Interessenten-Kreis handeln. Meist ist es jedoch sogenannte Spam-Mail (oder Junk-Mail), die Werbezwecken dient und unaufgefordert - häufig mit gefälschter Absenderkennung - versandt wird.

MIME (Multipurpose Internet Mail Extensions): Ursprünglich eine Erweiterung, die es einfach erlaubt, mit E-Mails verschiedene Dateien zu verschicken. Heute wird MIME auch in anderen Protokollen eingesetzt. MIME spezifiziert den Dateityp bei der Übertragung.

MMS (Multimedia Messaging Service): Eine Übertragungstechnik für Multimedia-Daten zwischen Mobiltelefonen und anderen elektronischen Geräten.

Modem (MODulator/DEModulator): Gerät zur Datenfernübertragung (DFÜ). Meist wird hiermit ein Gerät bezeichnet, das es erlaubt, Rechner über analoge Telefonleitungenmit einem Provider zu verbinden, der den Internetanschluss bietet. Dazu werden die digitalen Signale in verschieden hohe Pfeiftöne gewandelt (Moduliert), bzw. umgekehrt (Demoduliert). Weiterhin existieren beispielsweise DSL- oder auch Kabel-Modems.

Multimedia: Bei Multimedia werden verschiedene Sinne gleichzeitig angesprochen, beispielsweise wird beim Besuch einer Internetseite ein kurzer Film abgespielt oder es erklingt eine Musik.

Multipartite Viren: Virus mit den Eigenschaften verschiedener Virenarten, meist denen von Boot- und Dateiviren.

N

Navigation: Steuerung zu und durch die verschiedenen Web-Server. Hierbei verwendet der Anwender sowohl die Funktionen der Web-Browser als auch entsprechende Elemente in den unterschiedlichen HTML-Seiten eines Web-Auftritts.

Netzwerk: Verbund von Rechnern, die untereinander Daten austauschen. Netzwerk-Rechner können als Host bzw. Server Daten zur Verfügung stellen oder als Client auf diese zugreifen. In manchen Netzwerken üben die verbundenen Rechner auch beide Funktionen gleichzeitig aus.

Netzwerkknoten: Punkte, an denen verschiedene Teile eines Netzes oder verschiedene Netze verbunden sind. Über Netzwerkknoten läuft daher die Kommunikation zwischen den angeschlossenen Teilen.

Netzwerkprotokoll: In Netzwerken (z. B. dem Internet) kommunizieren die Rechner untereinander mit der Hilfe von definierten Protokollen. So steht IP beispielsweise für Internet-Protokoll. Unter Protokoll kann man sich so etwas wie die Sprache des Netzwerkes vorstellen.

Newsgroup: Internetdienst, der die Einrichtung von Foren, in denen sich die Nutzer über festgelegte Themen austauschen, ermöglicht. Die Themen können technisch, gesellschaftspolitisch, randgruppenbezogen, aber leider auch gewaltverherrlichend, sexistisch oder am Rande der Legalität sein. Mitteilungen in diesen Newsgroups werden für lange Zeit von bestimmten Servern gespeichert.

O

Online-Banking: Bankgeschäfte (z. B. Überweisungen oder Aktienhandel) über das Internet. Siehe auch Home-Banking.

Open Source Software (OSS): Bei OSS handelt es sich um Software, bei der der Quellcode mitgeliefert wird. Häufig, aber bei weitem nicht immer, ist OSS auch Freeware. Siehe auch Shareware.

Open Relay Server (ORS): E-Mail-Server (SMTP-Server), der nicht nur für einen bestimmten Adressbereich E-Mails entgegennimmt und verteilt, sondern E-Mails jeder beliebigen Adresse weiterleitet.

Outlook Express: Einfaches E-Mail-Programm. Es ist recht weit verbreitet, da es im Lieferungsumfang der Windows-Betriebssysteme enthalten ist. Würmer nutzen häufig Schwachstellen in diesem E-Mail-Programm aus.

P

Partition: Teil einer Festplatte. Eine Festplatte kann in verschiedene Partitionen aufgeteilt sein, die jeweils ein eigenes Dateisystem beinhalten.

Passwort: Mit der Eingabe eines Passwortes weist der Benutzer nach, dass er zu dem geschlossenen System eine Zugangsberechtigung hat. (Beispiel: Eingabe der Geheimzahl am Geldautomaten) Im Internet werden Passwörter bei bestimmten Diensten benötigt, zum Beispiel bei der Einwahl ins Internet über einen Internetprovider. Passwörter sollten Groß-, Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen enthalten und in regelmäßigen Abständen geändert werden.

Patch (engl. Flicken): Kleines Programm, das Fehler in Anwendungsprogrammen oder Betriebssystemen behebt.

PDF (Portable Document Format): Ein plattformunabhängiges weit verbreitetes Dateiformat. PDF-Dokumente können zwischen Rechnern unterschiedlicher Betriebssysteme ausgetauscht und auch in Browsern mit dem entsprechenden PlugIn (PDF-Viewer) dargestellt werden. Es kann nur von wenigen Programmen erzeugt werden (z.B. Adobe Acrobat, Adobe Pagemaker).

Personal Firewall: Programm, das auf einer Arbeitsplatzmaschine installiert wird. Sie soll genau wie die normale Firewall den Rechner vor Angriffen von außen schützen und wird vorwiegend im privaten Bereich eingesetzt.

PGP (Pretty Good Privacy): Ein hochsicheres Ver- und Entschlüsselungsprogramm, das für sehr viele verschiedene Rechner und Betriebssysteme existiert und inzwischen weitverbreiteter Standard ist. PGP gestattet den Austausch von Nachrichten ohne Verzicht auf Privatsphäre: vertrauliche Daten können gespeichert, transportiert und versendet werden.

Phishing: Kunstwort, das sich aus "password" und "fishing" zusammensetzt. Es bezeichnet einen Trick um mit Hilfe von gefälschten E-Mails anvertrauliche Daten zu gelangen.

Phone Board: Gerät, mit dessen Hilfe eine Verbindung zwischen herkömmlichen Telefonen und dem PC hergestellt werden kann. Damit wird VoIP ermöglicht.

PHP (PHP: Hypertext Preprocessor): Eine serverseitig interpretierte Programmiersprache zum Erzeugen dynamischer Webseiten.

PIN: Ein Code in Form einer Persönlichen Identifikations Nummer. Kunden etwa von Banken oder Telefonunternehmen wird dadurch der alleinige elektronische Zugriff auf ihr Konto ermöglicht.

Ping: In einem Computerprogramm um zu überprüfen, ob ein bestimmter Rechner im Netzwerk erreichbar ist.

PKI (Public Key Infrastructure): Sicherheitssystem zur Verschlüsselung von Informationen und zur Identifizierung von Anwendern mithilfe digitaler Zertifikate. Grundlage ist die asymmetrische Verschlüsselung. Public-Key-Kryptosysteme werden für zwei Aufgaben verwendet: zum Verschlüsseln von Mitteilungen (zum Beispiel einer E-Mail) und als elektronische Unterschrift (Digitale Signatur). Mithilfe von PKI-Programmen lassen sich Texte authentifizieren. Der Empfänger eines Textes kann dessen Verfasser damit eindeutig identifzieren.

PlugIn: Hilfsprogramm, das sich in ein anderes Programm "einklinkt" und dessen Funktionalitäten erweitert.

Pop-up-Fenster: Ein sich automatisch öffnendes Fenster bei einer graphischen Benutzeroberfläche. Ein Pop-up-Fenster kann sich beispielsweise beim Besuch einer WWW-Seite öffnen und auf besondere Dinge hinweisen. Pop-up-Fenster werden häufig zu Werbezwecken genutzt.

Port: Ein Port spezifiziert einen Dienst, der von außen auf einem Server angesprochen werden kann. Dadurch ist es möglich, auf einem Server verschiedene Dienste (z. B. WWW und E-Mail) gleichzeitig anbieten zu können.

Port-Scan: Bei einem Port-Scan versucht ein Angreifer herauszufinden, welche Dienste ein Rechner nach außen anbietet, indem er alle nacheinander "anspricht". Ein Port-Scan dient in der Regel dazu einen Angriff vorzubereiten.

Prepaid-Karte: Ein System zur Abwicklung der Bezahlung bei Online-Geschäften. Um auf das Kartenguthaben zugreifen zu können, muss ein PIN-Code freigerubbelt werden. Auf der Internetseite des Kartenabieters kann das Guthaben auch noch durch ein individuelles Passwort abgesichert werden. Mit Hilfe von PIN und Passwort kann nun bei Online-Shops im Verbund des Kartenanbieters eingekauft werden.

Programme: Ein Programm dient dazu auf einem Computer eine spezielle Aufgabe zu erfüllen, beispielsweise Textverarbeitung. Ein Programm setzt dazu auf einem Betriebssystem auf. In der Regel verlangt ein spezielles Programm auch ein spezielles Betriebssystem.

Programmierer: Ersteller oder Autor von Programmen.

Programmiersprache: Mit Hilfe von Programmiersprachen werden Programme erstellt. Dazu werden Befehlsfolgen aneinandergereiht, die - nachdem sie mit Hilfe eines Compilers in eine maschinenlesbare Form gebracht wurden - auf einem Rechner zur Ausführung gebracht werden können. Populäre Programmiersprachen heißen beispielsweise Pascal, Basic, C oder Java.

Proprietäre Software: Software, die nur in bestimmten Umgebungen lauffähig ist. Meist ist hiermit Software für kommerzielle Betriebssysteme wie Windows gemeint. In der Regel ist der Quellcode nicht veröffentlicht, sodass eine Anpassung nicht möglich ist.

Protokolle:
1.) Manche Programme dokumentieren in Protokollen (oder Protokolldateien), was sie getan haben, oder ob Fehler aufgetreten sind.
2.) siehe Netzwerkprotokoll

Provider: In der Regel ist hiermit der Zugangsvermittler zum Internet gemeint. Häufig wird auch von Internet-Provider, Internet-Access-Provider oder Internet-Service-Provider gesprochen.

Proxy (engl. Stellvertreter): Zwischenspeicher. Ein Proxy ist ein Rechner in einem Netzwerk, der Daten, die aus dem Internet geladen werden (Internetseiten), zwischenspeichert. Wird ein zweites Mal auf diese Daten zugegriffen, kann stattdessen die Kopie herangezogen werden, sodass keine zusätzliche Kommunikation mit dem Internet erforderlich ist. Manche Proxys überprüfen auch, ob die Daten den Definitionen entsprechen. Proxys werden aus Performancegründen oder zur Steigerung der Sicherheit eingesetzt.

Prozessor: Zentrale Rechneneinheit in einem Rechner. Der Prozessor übernimmt alle Rechen- und Steueroperationen.

Q

Quellcode: siehe Code

R

Rechner: andere Bezeichnung für PC oder Computer

Registry: Zentrale Datenbank bei Windows-Betriebssystemen, in der wichtige Einstellungen gespeichert sind. Ein Fehler in der Registry kann dazu führen, dass der Computer nicht mehr startet.

Reparaturmechanismus: Fehler an Dateien oder Dateisystemen können bis zu einer gewissen Grenze automatisch mit Hilfe mathematischer Verfahren wieder behoben werden.

Repeater: Gerät zur Verstärkung von elektronischen Signalen. Wird etwa zur Erhöhung der Reichweite von DECT eingesetzt.

Ressource: Zur Verfügung stehende Dateien oder Hardware. Als Ressourcen können beispielsweise Datenbanken, Drucker oder auch der Arbeitsspeicher eines Rechners bezeichnet werden.

RTF (Rich Text Format): RTF ist ein Dateiformat, dass speziell für den Datenexport und -Import formatierter Texte zwischen verschiedenen Textverarbeitungsprogrammen entwickelt wurde. Durch die Abspeicherung von Texten als *.rtf bleibt die Formatierung (jedoch nur Größe, Farbe und Schriftart) eines Textes auch beim Austausch von Textdateien zwischen Programmen verschiedener Hersteller erhalten.

Ressource: Zur Verfügung stehende Dateien oder Hardware. Als Ressourcen können beispielsweise Datenbanken, Drucker oder auch der Arbeitsspeicher eines Rechners bezeichnet werden.

Roaming: stellt sicher, dass aktivierte Mobilstationen / Computer unabhängig vom Standort in allen Funkzellen des gesamten Netzes erreichbar sind bzw. sich überall einwählen können. Zudem garantiert es die ununterbrochene Kommunikation eines mobilen Clients (Laptop, PDA, Mobiltelefon) mit dem Netzwerk bzw. Internet.

Router: Vermittlungstechnisches Gerät zur Verbindung technisch unterschiedlicher lokaler Netze. Es leitet aus dem einen Netz die für das andere Netz bestimmten Daten hinüber und weiß, welche Computer sich in welchem der Netze befinden.

S

Scanner: Hier Teil der Antiviren-Software. Der Scanner durchsucht - scannt - Festplatte und Arbeitsspeicher nach Viren u. ä.

Scheiben: Auf den Metallscheiben einer Festplatte werden Daten gespeichert. Eine Festplatte kann aus einer oder mehreren Scheiben bestehen.

Schreib-/Lesekopf: Ein Schreib-/Lesekopf beschreibt und liest Festplatten, Disketten oder Magnetbänder. Die Daten werden mit Hilfe magnetischer Verfahren gespeichert.

Schreibschutz: Disketten können mit einem Plastikschieber schreibgeschützt werden. D. h., dass es dem Computer nicht möglich ist, auf eine derartige Diskette Daten zu schreiben. CD-ROMs sind immer schreibgeschützt.

Scrollen: Das Herauf- und Herunterblättern auf dem Bildschirm bei Dokumenten oder Web-Seiten, die mehr als eine Bildschirmseite ausfüllen.

SET (Secure Electronic Transaction): SET™ ist ein offener technischer Standard für E-Commerce, der durch Visa und MasterCard entwickelt wurde, um sichere Zahlungen per Kreditkarte über das Internet zu erleichtern. Über digitale Zertifikate wird eine Vertrauenskette über die Transaktionen gebildet, bei der sich sowohl Kunde als auch Händler authentisieren müssen.

Server: Ein Server ist ein Rechner, der Dienste bereit stellt. Die Dienste können unterschiedlichster Natur sein. Ein populäres Beispiel für einen Server ist ein WWW-Server. (siehe auch Client).

Shareware: Art der Softwarevermarktung. Der Anwender hat dabei das Recht ein Programm eine gewisse Zeit zu testen und sich erst dann für den Kauf zu entscheiden und sich registrieren lassen. Unregistrierte Shareware hat manchmal Einschränkungen. Beispielsweise sind nicht alle Funktionen nutzbar oder das unregistrierte Programm läuft nur eine gewisse Zeit. Die unregistrierten Programme dürfen kopiert und weitergegeben werden. (siehe auch Freeware und Open Source Software)

Signatur: Dokumente, Programme usw. können signiert werden. Mit Hilfe dieser Signaturen kann festgestellt werden, wer der Urheber ist. Auch beweist eine intakte Signatur, dass die Daten nach dem Signieren nicht mehr verändert wurden.

Skype: Freeware zur Unterstützung von VoIP Basiert auf der "Peer to Peer"-Technik; das bedeutet, dass die PCs der einzelnen Teilnehmer als Übertragungsstationen genutzt werden

SIP (Session Initiation Protocolbsite): Die Gesamtheit der Web-Seiten, die unter einem Rechnernamen im Web zu erreichen ist.

Site (oder Website): Internet Protokoll, das Sprache in Datenpakete umwandelt. SIP dient als Basis f ür VoIP.

SMTP (Simple Mail Transfer Protocol): Dieses Protokoll wird für den Versand von E-Mails an einen oder mehrere Empfänger eingesetzt.
Software: Sammelbegriff für Betriebssysteme, Anwendungs- und Dienstprogramme u. ä.

Spam: Müll und Wurfsendungen in elektronischer Form (E-Mail). Gewöhnlich sind sie oft kommerzieller Art und werden an viele nicht daran interessierte Empfänger gesendet.

Spammer: Personen, die Spam (Werbe-Müll) versenden.

Spit (Spam over Internet Telephony): Gegenstück zu "Spam". Mit Hilfe von VoIP werden massenweise Werbetelefonate durchgeführt

Spyware (Schnüffelsoftware): Programme, die Informationen über PC-Nutzer wie etwa persönliche Daten und Surfgewohnheiten ausspionieren und an Softwarehersteller oder Werbefirmen weiterleiten, wenn der PC online ist.

SSID (Service Set Identifier): Der Name für ein Funknetzwerk, das auf IEEE 802.11 basiert. Die auch als Network Name bezeichnete Zeichenfolge kann bis zu 32 Zeichen lang sein. Er wird im Access Point (AP) eines Wireless LAN (WLAN) konfiguriert. Die SSID wird allen Paketen unverschlüsselt vorangestellt.

SSH (Secure Shell): Ein Programm und Netzwerkprotokoll, über welches man sich auf einem entfernten Rechner einloggen und Programme ausführen kann. SSH ermöglicht Authentifizierung und Verschlüsselung der Verbindung.

SSL (Secure Socket Layer): Möglichkeit zur Verschlüsselung der Datenübertragung. SSL ist zwar grundsätzlich für verschiedene Anwendungen nutzbar, relativ häufig ist der Einsatz aber lediglich bei Web-Zugriffen im Bereich des E-Commerce, Online-Banking oder E-Governments.

Sternverkabelung: Verkabelungsart eines Netzwerks, bei denen die einzelnen Rechner alle an eine zentrale Kopplungseinheit angeschlossen sind. Diese Kopplungseinheit kann beispielsweise ein Hub sein.

Subframe: Manche Webseiten bestehen aus verschiedenen so genannten Frames oder Subframes. Dabei handelt es sich um einzelne Bereiche im Browser, die durch einen (eventuell unsichtbaren) Rahmen gegeneinander abgetrennt sind. Diese Frames werden einzeln und unabhängig aus dem Internet geladen und im Browser dargestellt.

T

TAN (TransAktionsNummer):
Ein Code, der beim Abwickeln von Online-Bankgeschäften eingesetzt wird. Bankkunden erhalten eine Liste mit einer Reihe von TANs, die jeweils aus 6-8 Buchstaben oder Ziffern bestehen. Pro Überweisung oder sonstigem Bankgeschäft wird einer dieser TANs – in Kombination mit Benutzernamen und Passwort – verwendet, um die Rechtmäßigkeit einer Transaktion nachzuweisen.

Task-Leiste: Bestandteil der Windows-Benutzeroberfläche - meist am unteren Bildschirmrand - von der aus die wichtigsten Programmfunktionen aktiviert werden können.

TCP/IP (Transmission Control Protocol/Internet Protocol): TCP/IP ist das Standard-Internet-Protokoll und stellt den Datenaustausch in Netzwerken sicher. Dabei teilt TCP die zu übertragenden Daten in Datenpakete auf und setzt sie am Zielort wieder zusammen. IP ist für die Zustellung der Datenpakete an ihren Zielort verantwortlich.

Telnet: Dienst im Internet, der es erlaubt sich auf entfernten Rechnern einzuloggen und zu arbeiten.

Triple-DES: Verschlüsselungsalgrythmus. Triple-DES ist eine Weiterentwicklung von DES und nutzt eine Schlüssellänge von 112 Bit.

Trojanisches Pferd: Programm, das neben einer offiziellen Funktion eine zweite Funktion (in der Regel eine Schadfunktion) hat. Sinn eines Trojanischen Pferds kann es beispielsweise sein, Zugangskennungen mitzuprotokollieren. Die meisten Trojanische Pferde werden von Virenschutzsoftware entdeckt.

Top-Level-Domain: Oberstruktur für Domains. Eine Top-Level-Domain gibt häufig das Land an, z. B. .de für Deutschland. Es gibt aber auch themenbezogene Top-Level-Domains, z. B. .com für kommerzielle Einrichtungen.

Topologie: Art und Weise der "Verkabelung" in Computernetzwerken, auch im Hinblick auf andere Übertragungsmedien (Funk, o.ä.).

Tool (engl. Werkzeug): Kleines Dienstprogramm, das eine oder wenige Aufgaben löst.

Traceroute/Pathping: Ein Programm um herauszufinden, über welche Router Daten zu einem entfernten Rechner gesandt werden. Als Ergebnis liefert das Programm sozusagen eine Wegbeschreibung der Datenpakete und Angaben über die für diesen Weg benötigte Zeit.

U

Übertragungsprotokoll: siehe Netzwerkprotokoll

UMTS (Universal Mobile Telecommunications System): Offizieller Nachfolger des GSM-Mobilfunknetzes. Neben den klassischen Mobilfunkdiensten werden auch schnelle Multimedia-Dienste sowie ein schneller Zugang zum Internet möglich. Die Datenübertragungsraten erreichen bis zu 2 Mbit/s.

UNIX (ursprünglich UNICS, Uniplexed Information and Computing System, dt. vielseitiges Informations- und Rechnersystem):
Ein Open-Source-Betriebssystem, das in verschiedenen Varianten vom PC bis zum Supercomputer einsetzbar ist. Die meisten Internet-Server basieren auf UNIX.

URI (Uniform Resource Identifier): Ähnlich dem URL.

USB (Universal Serial Bus): Standard zum Anschluss von Zusatzgeräten wie z.B. Maus, Tastatur, Scanner, ISDN-Karten, Modems etc. an den PC. USB kann über 100 Geräte mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 12 MB / Sekunde ansteuern. Windows 98 ist das erste verbreitete Betriebssystem, das USB voll unterstützt. Die Geräte können dadurch an den laufenden Rechner angeschlossen und direkt benutzt werden, ohne dass das Betriebssystem neu gestartet werden muss.

USB-Stick: Mobiles Speichermedium, etwa in der Größe und Form eines Feuerzeugs, das an den USB-Port angeschlossen wird. Ideal, um persönliche Daten zu transportieren, vergleichbar mit Diskette, CD-ROM oder DVD. Nachdem der Stick angeschlossen wurde, erscheint einige Sekunden später ein neues Laufwerk (Laufwerksbuchstabe wird automatisch erzeugt) und man kann auf die gespeicherten Daten zugreifen.

Usenet: Die Summe der Newsgroups. Das Usenet wird durch eine Anzahl von News-Servern gebildet, die die einzelnen Beiträge in den Newsgroups gegenseitig austauschen.

URL (Uniform Resource Locator): Eine URL gibt eine Adresse im Internet an. Sie besteht aus dem Protokoll (z. B. http://), dem Rechnernamen (z. B. www.bund.de) und ggf. auch aus der Angabe des Ports (z. B. :80).

UDP (User Datagram Protocol): UDP ist ein Netzwerkprotokoll für den Datenaustausch. Im Vergleich zu TCP wird bei UDP jedoch nicht garantiert, dass jedes einzelne (Daten-)Paket den Empfänger erreicht. UDP versendet die Informationen sozusagen blind, ist dadurch jedoch erheblich schneller als TCP.

V

Verschlüsselung: Übersetzung von sinnvollen Daten in scheinbar sinnlose Daten mit Hilfe eines (elektronischen) Schlüssels. Einerückübersetzung ist nur mit Hilfe eines geeigneten Schlüssels möglich. Sind die Schlüssel für Ver- und Entschlüsselung identisch, handelt es sich um symmetrische Verschlüsselung. Wird zum Entschlüsseln ein anderer (privater) Schlüssel als zum Verschlüsseln (öffentlicher) benötigt, spricht man von asymmetrischer Verschlüsselung.

Verzeichnis: Logische Struktur zur Unterteilung von Datenträgern. Ein Verzeichnis kann auch als Ordner bezeichnet werden. Neben Dateien können Verzeichnisse auch weitere Verzeichnisse (sogenannte Unterverzeichnisse) enthalten.

Verzeichnisbaum: Die hierarchische Struktur von Verzeichnissen und Unterverzeichnissen beschreibt man in Analogie zur Natur häufig als Verzeichnisbaum.

Viewer: Programm mit dem bestimmte Dateien (z.B. Text- oder Grafik-Formate) dargestellt werden können, ohne dass die komplette Software erforderlich ist. Als PlugIn erweitern Viewer oft auch die Darstellungsmöglichkeiten des verwendeten Browsers.

Viren-Scanner: Programm, das bei Aufruf Datenträger, Systembereiche, Unterverzeichnisse oder Dateigruppen und einzelne Dateien nach bekannten Viren durchsucht.

Virensignatur: Eine Virensignatur ist der Fingerabdruck eines Virus. Technisch gesehen ist es eine kurze Byte-Folge, die aus dem betreffenden Virus extrahiert wird und ihn eindeutig identifiziert. Virenschutzprogramme, die mit Signatur-Scanning arbeiten, besitzen eine Datenbank mit den Fingerabdrücken aller bekannten Viren.

Virus: Bezeichnung für Programmteile, die sich selbst vervielfältigen können und sich an andere Programme (oder Dateien) hängen und versuchen den Ablauf des Computerbetriebs zu stören. Viren unterscheidet man nach Verbreitungswegen: Boot-Viren, Datei-Viren, Makro-Viren, Multipartite Viren. Während in der Medizin ein Virus ein Neutrum ist, wird in der Informationstechnologie ein Virus meist maskulin verwendet (der Virus).

VNC (Virtual Network Computing): Ein Programm, das den Bildschirminhalt eines entfernten Rechners auf einem lokalen Rechner anzeigt. So lassen sich Computer auch über weite Entfernungen administrieren, als säße man direkt davor.

VoIP (Voice over Internet Protocol): Darunter versteht man das Telefonieren über das Internet. Die Sprachdaten werden dabei in digitale Form umgewandelt, in kleinen Paketen über das Internet verschickt und beim Empfänger wieder zusammengesetzt.

VPN (Virtual Privat Network): Mit VPN lässt sich der Zugriff auf einen Rechner oder ein Firmennetzwerk über das Internet aufbauen.

W

WAN (Wide Area Network): Netzwerk, das auch größere Distanzen überwindet. Die Netzwerke der Provider können auch als WANs angesehen werden.

WAP (Wireless Application Protokoll): Standard für die Anzeige von Texten und Grafiken aus dem Internet auf Mobilfunkgeräten.

Warm-Start: Das Neustarten eines Computers bezeichnet man auch als Warm-Start oder Reboot.

Web-Mail: Nach Überprüfung der Zugangsberechtigung stellt dieses Interface dem Benutzer die Funktionalität eines E-Mail-Clients über das Internet zur Verfügung. E-Mails können so online über die Web-Oberfläche gelesen oder verschickt werden.

Wechselfestplatte: Aus dem Computer ohne spezielles Werkzeug und ohne spezielle Fachkenntnis austauschbare Festplatte. Im Computer ist in der Regel ein Rahmen fest eingebaut, der im Bedarfsfall die Festplatte aufnehmen kann. Aufwendigere Wechselfestplatten können sogar während des Betriebs des Computers gewechselt werden. Dies sollte jedoch keinesfalls einfach ausprobiert werden, da sonst ein Datenverlust und eventuell auch ein Hardwaredefekt sicher ist.

WEP (Wired Eqivalent Privacy): Bezeichnet ein Verschlüsselungsverfahren, das für Wireless LANs verwendetet wird.

Wi-Fi (Wireless Fidelity): Eine Zertifizierung von Wireless LANs (WLANs) nach dem Standard IEEE 802.11, die von der internationalen WIFI-Allianz durchgeführt wird. Dieser Organisation gehören viele Unternehmen an. Damit wird die gegenseitige Kompatibilität von WLAN-Produkten bestätigt, die dem Standard gemäß arbeiten.

Windows-Registrierung (siehe Registry): Zentrale Datenbank des Betriebssystems, in der System-Konfigurationen und Programm-Einstellungen gespeichert werden. Die Daten werden in so genannten Schlüsseln gespeichert.

WLAN (Wireless Local Area Network): drahtloses lokales Netzwerk

WLAN-Router: Basisstation, mit der mehreren Teilnehmern der drahtlose Einstieg in ein Netzwerk, etwa dem Internet, ermöglicht wird.

W3C (World Wide Web Consortium): Interessenvertretung zur Förderung von Standards in WWW-Produkten (z. B. in Browsern)

WPA (WiFi Protected Access): Ein Bündel von Sicherheitsmechanismen, das die Sicherheit von Wireless LAN durch Erweiterung von WEP anheben soll.

Würmer: Programme, die sich selbst über ein Netzwerk verbreiten und dabei Schaden anrichten.

WWW (World Wide Web): siehe unter Internetdienste.

X

XP (z.B. Windows XP): Abkürzung für eXPerience (engl. Erfahrung, Erlebnis).

Y

Z

Zentrales Netzwerk: Netzwerk, bei dem alle wichtigen Funktionen zentralisiert sind.

Zertifikat: Digitale Zertifikate sind das elektronische Gegenstück zu einem Ausweis. Sie ordnen ihrem Inhaber eindeutig einen öffentlichen Schlüssel (public key) und damit eine digitale Signatur zu. Die elektronische Unterschrift schütztdas unterzeichnete Dokument so vor Manipulationen auf seinem Weg durch das Internet.

Zertifizierungsstelle: Erstellt und verwaltet die elektronischen Schlüssel für die Verschlüsselung.

ZIP-Laufwerk: Von der Firma Iomega entwickelter Ersatz für das Diskettenlaufwerk. ZIP-Disketten können, obwohl sie nur unwesentlich größer als eine 3,5 Zoll-Diskette sind, bis zu 100 oder 250 MByte (je nach Version) an Daten speichern.

Zirkulares Netzwerk: Netz, mit einer Verkabelung, die alle beteiligten Rechner in einem Kreis miteinander verbindet. Bekannte Beispiele sind Token Ring oder FDDI.

Zugangsberechtigung: Bezeichnet Rechte, die einem Anwender in einem Netzwerk, in einer Mailbox oder einem anderen ähnlichen Kommunikationssystem durch den Systemverantwortlichen eingeräumt werden. Jedem Anwender können dabei individuelle Zugriffsrechte auf bestimmte Dateien, Verzeichnisse oder auf Geräte (zum Beispiel Drucker) gegeben oder auch entzogen werden. Die Zugangsberechtigung wird in der Regel durch eine Authentifzierung abgefragt.

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0190-Dialer: Programm zur Einwahl über Telefonmehrwerdienste (0190-Nummern) in Internet als Zugang zu besonderen Inhalten. Die hohen Gebühren werden über die Telefonrechnung abgegolten. Häufig werden so pornographische Inhalte bereit gestellt. Immer häufiger scheinen derartige Dialer auch ohne Wissen der Nutzer auf PCs installiert zu werden, sodass diesen illegal Schaden verursacht wird.

3

3-DES: siehe Triple-DES

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