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Bios und Chipset: Upgrade Beispiel


Ein BIOS (Basic Input Output System) hat jeder PC, es ist quasi das eigentliche interne Betriebssystem des PC, sein Herzstück. Ohne BIOS könnte der PC gar nicht eingeschaltet werden.

Es verwaltet das Motherboard mit dem Prozessor: Prüft die CPU (Central Processing Unit), initialisiert u.a. Timer, DMA (Direct Memory Access) und Interrupt (IR)-Controller und führt auch einen Selbsttest durch: POST (Power On Self Test).

Wenn Sie kurz nach dem Einschalten des PC die Taste (meist) "Del" bzw. "Entf" drücken, öffnet sich das BIOS-Menü (immer e ) und Sie können  verschiedene Einstellungen verändern, z.B. die Bootsequenz, d.h. von welchem Laufwerk zuerst gebootet werden soll. Stellen Sie hier die Sequenz C, A, CD-ROM ein. Das spart Zeit, von Laufwerk A booten Sie in der Regel nur in Notfällen und Ihr Betriebssystem liegt auf C.

Beim Verlassen und Speichern des BIOS müssen Sie an Stelle der Taste Y für "Yes" die Taste Z drücken; Sie haben noch eine amerikanische Tastatur und bei dieser sind (unter anderem) die Buchstaben Y und Z vertauscht, die deutsche Tastaturbelegung wird erst mit dem Betriebssystem geladen: "Keyb gr" in der autoexec.bat.
Gr steht dabei für Germany, ähnlich der Taste [Alt Gr (Alternativ Germany)].

Nun gibt es eine ganze Reihe von BIOS-Herstellern, deshalb unterscheiden sie sich natürlich auch wie Windows von Linux. Prüfen Sie, von wem Ihr BIOS ist (wird beim Start angezeigt) oder benutzen Sie ein kleines Tool d free, dass Ihnen diese Informationen jederzeit anzeigt:
Kurz:

BIOS

oder detaillierter d free:

BIOS-Detail
------------------------------------------------------------------------------
BeispielAls Service für Sie, checken Sie hier Ihr BIOS und Motherboard: BIOS-Test
(nicht auf der Downloadversion)
------------------------------------------------------------------------------
Besuchen Sie die Home-Page des Herstellers für weitergehende Informationen. Experimentieren Sie am BIOS auf keinen Fall auf eigene Faust.

Wenn Sie mehr über das BIOS wissen möchten, blättern Sie im Kompendium d free.
Wählen Sie immer zunächst grundsätzlich die Standard-Einstellungen und ändern Sie nur Einstellungen die Sie genau kennen, wenn Sie sich absolut sicher sind, was Sie tun.

Achten Sie vielleicht darauf, dass
1. der Viruscheck (uralt!) deaktiviert (disabled) ist; macht Probleme mit Ihrem installierten Virusprogramm.
2. die S.M.A.R.T.-Funktion deaktiviert (disabled) ist. Diese prüft Ihre Festplatte ständig im Hintergrund auf Fehler, was dazu führt, dass Anwendungen (Maus) dann "rumpeln". Die Norton Utilities greifen auf diese Funktion zurück. Aktivieren Sie diese Option nur zu Testzwecken, wenn Sie den Verdacht haben, dass etwas nicht stimmt.
3. der RAM-Selbsttest - Quick Power On Self Test (POST) - deaktiviert (disabled) ist, Zeitverschwendung (wie 2.).

4. die Bootsequenz mit C beginnt (z.B. C, A, CD-ROM); Ihr Betriebssystem liegt üblicher Weise auf C:\, Suche auf anderen Laufwerken, wie A:\ oder CD-ROM:\ kosten nur Zeit; Sie können die Sequenz für ein ausnahmsweises Booten von Diskette für ein BIOS-Upgrade oder eine Neuinstallation des Betriebssystems von CD ja leicht umstellen.
5. die parallele Schnittstelle für den Drucker für zügiges Drucken eingestellt ist, sonst machen die Daten zum Drucker einen Umweg über die CPU CD und Sie warten ewig.


Wenn Sie sich näher informieren wollen, werfen Sie einen Blick in unsere CD; hier erhalten Interessenten weitergehende Informationen zur BIOS-Erkennung und auch zum Chipsatz des Motherboards und dessen Update, das besonders wichtig ist, da der Chipsatz den PC gewissermassen koordiniert; für die gängigen Chipsätze halten wir Updates auf der CD bereit. Auf der CD finden Sie auch Bootdisketten für den DOS-Modus unter NT.

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