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Konfiguration: Treiber und Speicher Zitat Bill Gates 1981: "640 kByte Arbeitsspeicher ist alles, was irgendeine Applikation jemals benötigen sollte"! So kann man sich irren. Speicher Konfigurieren Sie jetzt die Speicher, optimieren Sie also die Ressourcen, die Speicher sind das A und O des Systems, alle Windows-Versionen verfügen im Wesentlichen über die gleichen Speichertypen, die Unterschiede liegen in der Verwaltung, also im Zugriff: Was für Speicher gibt es? Als erstes muss zwischen Arbeits- und Festspeichern unterschieden werden. FESTSPEICHER, bei denen es vor allem auf einen schnellen Zugriff ankommt: a. die Festplatte (engl. Disk) ist hier von entscheidender Bedeutung; ihre Einrichtung (Partitionierung) ist bereits ausführlich besprochen worden. Allerdings spielen Teile der Festplatte auch als Arbeitsspeicher eine große Rolle! b. bedeutsam insbesondere für Notfälle Disketten (9x/Me: ,
NT: )
c. zur Bereitstellung und zum Bearbeiten großer Datenmengen CD-ROM's (oder DVD's und Brenner) . d. zur Archivierung und auch zum Datentransport andere Speichermedien, wie Magnetbänder, Zip etc.; einen Überblick, auch über die Kosten, gibt es hier: .Die hier gespeicherten Daten bleiben beim Abschalten des PC erhalten, wenn Sie das nicht wollen: ;
im Gegensatz dazu gehen die Daten in den folgenden Speichern beim
Herunterfahren des Rechners verloren.ARBEITSSPEICHER, sie bestimmen entscheidend mit über Stabilität und Geschwindigkeit des Systems, die Performance und sollten deshalb besonders exakt konfiguriert werden: a. der Direktzugriffsspeicher RAM (Random Access Memory), der eigentliche Arbeitsspeicher, der ja Hardware ist und deshalb auch nicht so einfach zu erweitern ist, wird vom Betriebssystem natürlich besonders verwaltet, er gehört zum Wichtigsten des Rechners überhaupt. 9x/Me ChunkSize: Der Arbeitsspeicher ist in Blöcke unterteilt, die Größe dieser Blöcke beträgt standardmäßig 128 kByte. Sind die Programme größer - dies ist heute fast immer so -, benutzen sie mehrere Blöcke, der Arbeitsspeicher fragmentiert und der Zugriff wird stark verlangsamt. Die Größe muss also geändert und an die Größe des RAM angepasst werden sonst verschenken Sie wertvolle Ressourcen .Windows zweigt hier (in allen Versionen) - in Erwartung des Mangels - einen Teil als Pufferspeicher (Cache) für bestimmte Anwendungen ab; Cache ist ein Speicher, der Informationen enthält, die wichtig sind und daher auch sehr schnell abrufbar sein müssen. Solche Pufferspeicher gibt es für 1. Zugriffe auf die Festplatte (Disk-Cache, vCache ),2. das CD-Rom (CDFS-Cache ),
3. Verzeichnisse (Path-Cache ),
4. Dateien (Name-Cache ),
5. Ikons (Icon-Cache) usw., damit diese schneller geladen werden können, indem das Betriebssystem nicht erst Platz suchen oder gar freimachen muss. Die Einstellungen
sollten Sie sehr sorgfältig vornehmen, es
werden dann deutlich mehr Dateien und Verzeichnisse
gecacht und zur sofortigen Verfügung bereitgestellt. Ausserdem sind in 9x die Werte für Name-Cache und Path-Cache in der Registry vertauscht, korrigieren Sie das .Im verbleibenden - hoffentlich - nicht unbeträchtlichen "freien" RAM liegen die Dateien, Bibliotheken und Treiber bereit, die im Moment notwendig sind, mit denen gearbeitet wird. Reicht der Platz hier nicht aus, muss in den langsamen virtuellen Arbeitsspeicher (Swap )
auf der Festplatte
ausgelagert (geswapt) werden.In XP belastet die Indizierung der Dateien den RAM, wenn dies im RAM-Management auffällt - der RAM muss vom Manager
ständig freigemacht werden -, sollte
dies deaktiviert werden .
b. Auf Teilen der Festplatte reserviert das Betriebssystem weitere definierte Bereiche als Arbeitsspeicher für Programmteile, die editierbar sind: 1. Swap. Da der RAM (früher und auch heute noch immer) meist sehr knapp ist (er ist Hardware), stellt Windows (in allen Versionen) auf der Festplatte zusätzlich einen virtuellen Speicher (Swap, Auslagerungsdatei) zur Verfügung, in den Daten ausgelagert werden können, falls die Größe des RAM nicht ausreicht. Geben Sie ihm aber eine feste Adresse und Größe, das beschleunigt den Zugriff deutlich; .
2. RAMDrive. Zusätzlich kann Windows (aus DOS übernommen) - nach Anmeldung in der config.sys für 9x/Me - ein relativ schnelles RAMDrive (virtuelles Laufwerk) bereitstellen, bei kleinen RAM-Werten und auch wenn Sie noch DOS-Programme laufen lassen, ist dies überaus nützlich .
Das
funktioniert auch unter NT,
allerdings
muss hier das RAMDrive
installiert werden .
Die Größe
des RAMDrive können Sie dann in der Registry
einstellen/verändern.3. Internet-Cache für Internetexplorer ,
4. Papierkörbe für gelöschte Dateien (getrennt auf jeder Partition einen) ,
5. "Eigene Dateien", die Dateiablage für MS Office >sollten Sie auf die vorbereitete Partition verschieben. Nicht einfach mit dem Explorer sondern das muss korrekt erfolgen. (9x/Me: ,
NT: ).6. Dateiablagen legen sich auch eine Reihe anderer Programme, z.B. Browser, an .7.Nur in DOS-3.1x-95: DOS-Programme brauchen viel sog. Konventionellen Speicher ,
deshalb muss der DOS-Speicher
(autoexec.bat
und
config.sys
) sehr
sorgfältig konfiguriert werden; dies
gilt für
Windows 95 und für Windows 3.1x
natürlich ganz besonders. Ein wesentlicher und entscheidender Punkt für einen schnellen Zugriff ist, die Größe der Speicher exakt an den Anforderungen der Nutzung ausgerichtet zu konfigurieren .
Sind die Speicher (Cache) zu
klein gewählt,
nützt auch der
schnellste Zugriff nichts mehr. Kochen Sie mal mit nur EINER Herdplatte
für FÜNF Personen. Sind die Caches zu groß
gewählt,
bleibt kein ausreichender "freier" Arbeitsspeicher, es kann nur noch im
sehr viel langsameren Swap
gearbeitet werden.
Lagern
Sie mal Ihre Küche 3 Etagen tiefer in den Keller aus, dann
verstehen Sie, was hier gemeint ist.Andererseits nützen die besten und grössten Speicher nichts, wenn der Zugriff nicht klappt, konfigurieren Sie diesen also als Nächstes. Top Next |