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System Update: Installation der System-Essentials

Für alle Versionen von Windows gibt es diverse Updates, nicht nur für 98, dass  jetzt über 4 Jahre alt ist; selbst für das neueste XP ist das erste Servicepack CDerschienen und danach Updates CDmit einem Volumen von ca. 75 MByte. Es ist deshalb nicht nur sinnvoll sondern unbedingt notwendig, es auf den neuesten Stand zu bringen. Führen Sie also ein komplettes Update des Betriebssystems durch.

Ergänzen Sie Ihr Betriebssystem auch um einige Routinen und Bibliotheken, die nicht von Microsoft sind (mit nMS gekennzeichnet) und von anderen Anwendungen gebraucht werden (Installieren Sie diese Essentials neben dem Betriebssystem auf C:\). Essentials anderer Hersteller sind meist mit allen Windows-Versionen kompatibel, es gibt selten verschiedene Fassungen für die verschiedenen Betriebssysteme von Windows.br>
Beginnen Sie mit den Windows-Updates/Servicepacks CD und dem neuesten Internetexplorer CD, er ist ja Bestandteil des Betriebssystems Windows und erneuert und vervollkommnet damit wichtige Funktionen (Routinen) des Systems, installieren Sie ihn also auch dann, wenn Sie für den Zugang zum Internet einen anderen Browser CD benutzen. Installieren Sie deshalb auch die Updates und Patches (die Sie auf der CD im gleichen Verzeichnis finden CD). Der Update-Checker sagt Ihnen jederzeit, welche Sie bereits installiert haben. Achten Sie, wenn Sie das Downloadcenter von Microsoft aufsuchen und Updates oder Ergänzungen downloaden, darauf, die richtige Sprachversion auszuwählen, es kann sonst zu Versionskonflikten kommen; einige Essentials haben keine spezielle Sprachversion: i . Konflikte spüren Sie in der Systeminfo auf .

1. Treiber

Vergessen Sie nicht die Treiber für die Hardware, auch diese werden laufend von den Produzenten der Geräte erneuert; gehen Sie also auf die Homepage der Hersteller! Wir können darauf nicht oft genug hinweisen, sie werden meist sträflich vernachlässigt.
Auf einen Treiber wollen wir gleich hier aufmerksam machen:
Für den Zugriff auf CD-ROM (ATAPI) liefern die CD-Rom-Hersteller üblicherweise keine Treiber mehr, da Windows einen Standardtreiber bereithält und sich darauf andere Hersteller spezialisiert haben. Diese liefern leistungsfähige ASPI-Treiber, die einige Programme, z.B.  Kopierschutzscanner, sogar unbedingt benötigen, die aber auch Ihr CD-Rom zur Höchstleistung treiben. Sie können auch testen, ob auf Ihrem System solche Treiber bereits installiert sind: ASPI Test(Nicht auf der Downloadversion), obwohl das nicht zu erwarten ist.

2. Bibliotheken (DLL)

Windows stellt den Programmen Bibliotheken, korrekter Verweisarchive (Dynamic Link Library, DLL) zur Verfügung,  in denen die vorhandenen Routinen des Betriebssystems für die Benutzung durch andere Programme erläutert sind. Diese Erläuterungen werden natürlich ständig verbessert (Fehler werden eliminiert) und auch den verbesserten Routinen angepasst, um den Zugriff auf diese Routinen, die ja zur Ausführung von Programmen essentielle Voraussetzung sind, zu beschleunigen. Es macht also viel Sinn, immer die neuesten Fassungen aufzuspielen. Stellen Sie sich die Monageanleitung von IKEA vor, je besser sie ist, desto schneller haben Sie die Möbel aufgebaut, oder denken Sie an die Anleitung zur Programmierung Ihres Videorecorders, von den PC-Programmbeschreibungen ganz zu schweigen. Beachten Sie aber, dass Microsoft in einer Reihe von Fällen für seine verschiedenen Versionen auch die Update-Versionen CD unterscheidet. Eine falsche Update-Version wird aber in aller Regel beim Installationsversuch erkannt und abgelehnt:

falsches Update

Installieren Sie zunächst die bislang 6 Visual Basic Runtime-Bibliotheken i CD, die auf den Installations-CD von Windows leider fehlen, aber von vielen Programmen zur Ausführung benötigt werden.
Aktualisieren Sie auch die Data Access Components i CD; dahinter verbergen sich ebenfalls DLL, aber hier sind es neuere Fassungen bereits Vorhandener. Ebenso bearbeiten die Jet Database Engines i (3
CD und 4 CD) wichtige Systemdateien. Hierzu gehören auch die Windows-Scripts d CD, Java Virtual Machine i CD, Voraussetzung zum lesen der Internetsprache JAVA.

Und wenn Sie sich die Mühe machen wollen: Prüfen Sie CD, ob Sie wirklich die neuesten DLL haben (auf unserer CD sind die Wichtigsten zum Vergleich zusammengestellt). Hat Ihre *.dll ein älteres Datum, ersetzen Sie sie. Manchmal geht das nur in der DOS-Ebene, da die  Bibliothek gerade - oder auch immer - geöffnet (geladen) ist. Für den Austausch älterer DLL auf diesem Wege ist ein Datei-Manager für DOS CD ist hier sehr hilfreich, booten Sie den Rechner im DOS-Modus, jetzt können Sie löschen und dann die neueste Version einspielen (notieren Sie sich vorher den Aufruf für den DOS-Commander).

DLL die von mehreren Programmen genutzt werden, die sog. gemeinsamen DLL, gehören ins Systemverzeichnis (C:\WIN...\SYSTEM bzw. SYSTEM32), alle anderen sollten gelöscht werden. Manche Programme bringen  nämlich nötige DLL selbst mit, installieren Sie aber in ihr eigenes Verzeichnis. Diese DLL werden von den oben genannten System-Updates natürlich nicht erfasst, sie veralten und werden nur von speziellen Updates dieser Programme erneuert.

Die "Norton Clean Sweep" der "Norton System Works" von Symantec (Eins der wenigen Programme d , die ihr Geld wirklich wert sind; der neueste Online-Updater hier: e CD) nehmen Ihnen diese Puzzelarbeit zum Teil ab und finden (unter "Erweitert") redundante (also mehrfach vorhandene) DLL und nennen die Neueste - verschieben müssen Sie sie selbst. Allerdings gibt es auch Freeware-Tools CD, die alle vorhandenen DLL mit Alter, Versionsnummer, Sprache usw. auflisten, danach können Sie auch umsortieren.
Wenn Sie wissen wollen, welche DLL ein Programm zur Ausführung benötigt, ein kleines Tool e CD listet Ihnen diese auf; die Prüfung kann auch für gepackte Programme erfolgen.

3. Installer

Eine weitere überarbeitete Routine, die Microsoft mit Windows 2000 einführte und die von Microsoft zur Installation jetzt bereits vorausgesetzt wird und zunehmend auch von anderen Programmen beim Setup benutzt wird (Dateiextension nicht "exe" sondern "msi") ist der Windows-Installer: i ; er sollte also unbedingt nachinstalliert werden, ausserdem in 2000 updaten: Bei 9x/Me: CD, NT/2000/XPCD.

4. Microsoft Management Console (MMC)

Ebenfalls mit 2000 eingeführt, aber auch nachträglich bei NT 4.0 und 9x/Me installierbar (2000 updaten) d CD; ist für eine Reihe von Programmen, z.B. für Defragmentierer, zwingende Voraussetzung. Die Bedeutung wird weiter zunehmen, ähnlich dem Microsoft-Installer.

3. Datenbanken

Manche Programme arbeiten nur wenn Borland Database Engine (BDE) CD(nMS) installiert ist. Auch hier können Sie testen: BDE Test  (Nicht auf der Downloadversion), ob schon BDE-Files bei Ihnen vorhanden sind. Andere Programme, besonders Datei-Konverter, erwarten GhostScript (nMS) CD.

4. Darstellung von Text

a.
Ohne Adobe (früher: Acrobat) Reader d CD (nMS) kann das im Internet (und auch auf CD) viel verwendete Format *.pdf nicht gelesen werden. Die Verbreitung nimmt weiter sprunghaft zu, besonders bei Downloads von Anleitungen und Ähnlichem. Auch Microsoft hat einen eigenen Reader  d CD zum lesen von im Internet vertriebenen Büchern herausgebracht.

b. Microsoft Word ist ebenfalls ein weit verbreitetes Format für Texte. Um Dokumente im Word- oder Excel-Format lesen zu können (ohne Word/Excel aus MS Office selbst installiert zu haben), bietet Microsoft kostenlose Viewer CD an, installieren Sie sich einen. Sollten Sie noch mit einer älteren Version von Word (vor 97/2000/2002) arbeiten, installieren Sie das Patch CD von Microsoft, damit die neuen Versionen von Ihrem Programm gelesen werden können.

5. Darstellung von Grafiken

a.
Für die Darstellung von Grafiken stellt Windows DirectX d (95, 98/Me sowie NT/2000/XP und Systeme mit Nicht-Pentium-Prozessoren benötigen jeweils andere Versionen CD) zur Verfügung (mit älteren Versionen arbeiten manche Programme nicht mehr korrekt).
-------------------------------------------------------------------------
Beispiel Ihre installierte Version checken Sie mit einem System-Tool CD von Windows (Fehlt in 95 und NT 4.0): 98: Monitor, 98SE/Me: Monitor, 2000: Monitor, XP: Monitor
:

DirectX Info 98
DirectX Info ab 98SE
DirectX 98
DirectX ab 98SE

In 98 können Sie das alte durch das neuere Diagnoseprogramm ersetzen:
CD.
---------------------------------------------------------------------------

b. 2. Für (bewegte) Grafiken im Internet (und auch auf CD) sind Flashplayer  i  CD und Shockwave i CD (nMS) Standard.


Sie haben das Shockwave-Plugin


Ohne Quick Time d CD installiert zu haben, können Sie sich nicht einmal die T-Online-Installations-CD ansehen.

Für das uneingeschränkte Surfen im Internet sind die Java Runtime Environments i CD (sie schaffen im Speicherbereich des Betriebssystems einen Platz für Umgebungsvariable) eine Voraussetzung. Allerdings müssen Sie bei Windows angemeldet und auch selbst konfiguriert werden CD.


6. Musikformate

a. Der Windows-Media-Player spielt Ihre Musik-CD ab. Die neueste Version 9 d CD ist ebenso wie die Version 7.1 d CD allerdings ein Ressourcenfresser, vielleicht reicht Ihnen der Vorgänger 6.4 d CD. Er ist zwar nicht so hübsch anzusehen, dafür aber auch nicht so schwerfällig - den Klang bestimmt ja eh nur Ihre Soundkarte. Wenn 7.1 schon als Update installiert wurde, einfach über Systemsteuerung\Software deinstallieren. Wenn Sie das "Digitale Playback" abschalten, sparen Sie etwa 35 % Systemleistung Beispiel.

Es gibt auch einen Media Encoder von Microsoft d CD, der andere Musikformate in das Windows-Media-Format konvertiert.

b. Eine Alternative zum Abspielen von Audio-CD's ist WinAmp d CD - Sie sollten den Windows Media Player allerdings nur ersetzen, wenn Sie Ihr CD-Rom auch wirklich als Musikanlage nutzen:

Musik

Jedes weitere Programm (insbesondere auch die neuesten Versionen von WinAmp) geht zu Lasten der Ressourcen und davon haben Sie nie genug.

Also alle aufspielen, die Optionalen durchsehen: Database Access Objects i fCD (DAO - wird z.B. von MS Office benötigt), Chat Zubehör (MS Netmeeting d CD und MSN Messenger CD).

Optional:

Einige Programme sind heute als Fast-Essentials anzusprechen, besonders:

a. Zum entpacken von Downloads ist WinZip d CDnahezu konkurrenzlos.
Fehlt in Betriebssystemen (auch Internet-Explorer) vor XP völlig, Unzipper in XP besser ersetzen.

b. Installieren Sie auch ein Programm, dass die Testzeitbegrenzung bei Shareware-Programmen aufhebt. Wer also mehr Zeit für die Probephase braucht oder ein Programm einer älteren Heft-Beilage zu spät bekommt, ist damit gut bedient.
Können Sie als Bestandteil eines Betriebssystems auch kaum erwarten!

Runden Sie das Ganze jetzt mit einem Fein-Tuning ab.

   
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