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Tuning
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Vorbereitung: Grundsätzliche
Überlegungen
Tuning
bedeutet nicht unbedingt nur Geschwindigkeit, sicher auch.
Tuning meint vor allem die Herstellung eines stabilen Systems, das auch
genau
macht was Sie wollen, und das natürlich immer: Also ein
Maximum an
Funktionalität. Aber auch hier gilt: Viele Wege
führen nach ROM.
Der Beste ist unzweifelhaft saubere Partitionierung
der Festplatte und
Neuinstallation des Betriebssystems (Windows inklusive aller Programme)
- rechnen Sie mit mindestens 10 Std. Sie können aber das
Folgende auch
überspringen und Ihr vorhandenes System step-by-step
tunen.
Und letztlich Mittelwege dazwischen: Partitionierung der
belegten Platte mit/ohne Systemneuinstallation. Sie
entscheiden. Es ist Ihre Zeit und Ihr System
das gut läuft oder nicht.
Diese Anleitung orientiert sich an an Windows ab Version 95,
gilt aber genauso mit kleinen Einschränkungen auch
für 3.1x
(s. History
). Die Masken können etwas abweichen und nicht jede Funktion (95
hatte noch
nicht alle, XP
hat nicht mehr
alle) steht auch zur
Verfügung, darauf wird aber verwiesen. Logischerweise
unterscheiden sich die Updates; Microsoft unterstützt mit
einigen neueren Versionen (z.B. Internetexplorer, DirectX) Windows 95 nicht
mehr. Dies ist allerdings zu verschmerzen, die Neuerungen sind keine
Quantensprünge. 95
(ab Version B) bleibt nach wie vor das schnellste Windows!
Beachten Sie bitte die Zeichenerklärung
, die für das Verständnis hier
(für CD s. )
notwendig ist.
Für die komplette Neueinrichtung des PC benötigen Sie
neben der Installations-CD von Windows und deren Registriernummer
bzw. bei XP
den dem Aktivierungsschlüssel
auch die Treiber für die installierte bzw. zu installierende Hardware.
Zwar hat Windows (seit 98)
eine riesige Treiberbank und erkennt fast alle Hardwarekomponenten und
hat deshalb auch fast immer einen Treiber parat, aber eben nur fast immer.
ISDN- oder DSL-Karten werden zwar erkannt, Treiber fehlen meist. Suchen
Sie deshalb alle Treiber zusammen, insbesondere auch dann, wenn Sie
für einige Geräte bereits neuere haben.
Zweckmäßig ist es natürlich immer, nur die
neuesten Treiber zu
verwenden. Erstellen Sie sich eine Liste Ihrer Hardware
(Grafikkarte, Soundkarte, Modem-, ISDN-, DSL-Karte, Maus,
Monitor, CD-ROM's, Scanner etc.) und notieren Sie die exakten
Typenbezeichnungen.
Sie finden diese im
Gerätemanager , in der Microsoft- Systeminfo
(9x/Me:
; NT/2000:
; XP:
), oder benutzen Sie spezielle Programme , die erfahrungsgemäß den besten
allgemeinen Überblick geben oder spezielle Geräte checken und
auch eine Übersicht (Versionsnummer, Alter, Sprache usw.) über Ihre installierten
Treiber geben. Im Internet finden Sie Download-Links
zu den neuesten Treibern. Vergessen Sie nicht
BIOS bzw. Chipsatz des Motherboards .
Sichern Sie die wichtigsten Daten von
Ihrem PC: Z.B. "Eigene Dateien" Ihrer Textverarbeitung,
Bilder, Homebanking-Daten und die Homepage.
Das Persönliche
Adressbuch (Outlook)
und die Favoriten
des Internetexplorers müssen Sie anders sichern,
einfaches Überspielen reicht hier nicht. Sichern Sie hier
ruhig öfter, nach einem Absturz, der ja immer
überraschend kommt, tritt sonst ein mittlerer GAU ein, alles ist weg. Dass Ihr Briefkopf
weg ist, ist sicher am leichtesten zu verschmerzen. Weg sind auch alle
E-Mail-Adressen und Internetadressen, Sie finden nichts und niemanden
mehr, auch nicht die Kontoauszüge, einmalige Bilder oder
Briefe.
Vergessen Sie nicht, sich evtl. Ihre Einstellungen
für den Internet-Provider bzw. das Netzwerk zu notieren. Es
gibt übrigens auch Tools , mit denen ganze Festplatten kopiert werden
können.
Stellen Sie eine
Bootdiskette her oder halten Sie eine Vorhandene (inklusive der
Installations-CD von Windows) bereit und
korrigieren Sie im BIOS ggf. die
Bootsequenz
(zuerst von Laufwerk A:\).
Ist Ihr Windows einmal zerstört und Sie können eine
Startdiskette auf "normalem" Weg nicht mehr herstellen und finden auch
Ihre Eigene nicht mehr, auf der
CD finden Sie auch hierfür Ersatz .
Sie können die jetzt folgende
Partitionierung natürlich übergehen, sei es
Ihre Festplatte ist optimal partitioniert oder Sie scheuen im Moment
die
Arbeit. Auch die
Neuinstallation von Windows (die alte Installation von
Windows müsste vorher kpl. entfernt werden und auch sehr viele
Programme wären neu zu
installieren) kann natürlich übergangen werden und
Sie begnügen sich jetzt damit, nur Ihr vorhandenes System
optimal
zu konfigurieren . Der
beste Weg ist dies nicht, aber immerhin ein Anfang. Es ist zwar ein Weg
nach ROM, Sie
erreichen aber nur die Vorstadt.
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