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Easy Computer Management
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Konfiguration: Treiber und Speicher Speicherzugriff Hier unterscheiden sich die Windows-Versionen etwas, aber nicht wesentlich. Nun nützen die besten und grössten Speicher nichts, wenn der Zugriff nicht klappt. Stellen Sie deshalb sicher, dass: a. Speicher richtig erkannt werden Nur NT: Die Größe des Level 2 Cache des Mainboards bzw. Prozessors muss dem Betriebssystem gemeldet werden, standardmäßig ist das Betriebssystem auf 256 kByte eingestellt; das war für frühere Rechner auch ganz OK, dieser Cache ist aber heute meist 512 (oder sogar 1024 oder 2048) kByte groß; wenn dieser schnelle und enorm wichtige Speicher dem Betriebssystem nicht exakt bekannt ist, leidet zwingend die Performance. Prüfen Sie also Ihr System und korrigieren Sie die Einstellungen, wenn Sie mehr als 256 kByte haben, was zu erwarten ist .b. der Zugriff direkt und effizient erfolgen kann Direktzugriff: DMA (Direct Memory Access) bedeutet, dass Inhalte der Laufwerke unter Umgehung und damit Entlastung des Prozessors direkt in den Hauptspeicher geladen werden. Dies beschleunigt das System spürbar. 1. Nur 9x/Me: Der DMA-Modus muss für die Festplatte(n) und CD-Rom-Laufwerke aktiviert werden, nur sehr alte Laufwerke unterstützen diese Zugriffsart nicht. Wenn Ihre Hardware DMA nicht unterstützt, passiert auch nichts, dann ignoriert Windows Ihre Häkchen .2. Ultra-DMA: - Alle: Neue Updates des Motherboards installieren ein Ultra-DMA (alle Versionen von Windows); 2000 und XP bringen ein anderes UDMA mit .- Nur 2000: DMA66 muss aktiviert werden, wenn es Ihre Hardware unterstützt ;
UDMA5 (Ultra-ATA/100-Modus)
wird in 2000 aber erst mit Servicepack 2 (oder einem Hotfix )
zur Verfügung gestellt. ----------------------------------------------------------------- 3. DMABufferSize
nur 9x/Me:
Standardmäßig
ist in der system.ini (unter [386enh]) der Wert 16 vorgegeben,
ändern Sie diesen in 64, falls Sie viel über
Geräte
arbeiten: Soundkarte (Audiobearbeitung), Videokarte (Videobearbeitung)
usw. Fehlt der Eintrag, erstellen Sie ihn .----------------------------------------------------------------- Leseoptimierung: Nur 9x/Me: Vorauslesen (Read ahead) von Inhalten der Festspeicher: a. der Festplatte: Einstellungen im Gerätemanager und
in der
Registry ![]() b. des CD-Rom: ![]() c. immer zuerst die schnellsten Speicher genutzt werden Alle: Die Größe des RAM selbst können Sie nur verändern, wenn Sie Erweiterungsbausteine erwerben, RAM ist Hardware. Aber die Belegung des RAM können Sie beeinflussen, und das bringt viel. Zwingen Sie Windows dazu, immer zuerst den schnellen Hauptspeicher zu benutzen und erst in den deutlich langsameren virtuellen Speicher auszulagern (9x/Me , NT ),
wenn der RAM völlig ausgelastet ist, was einen deutlichen Gewinn an
Performance bringt .d. In den schnellen Speichern auch die wichtigsten Dateien sind Ist der RAM ausreichend groß, sollten Sie 1. verhindern, dass ausführbare Dateien in NT und oft
genutzte Dateien in 9x/Me
in den langsamen Swap
ausgelagert werden, wodurch die meisten Programme schneller reagieren;
dies setzt allerdings einen ausreichend großen RAM voraus.
2. NT: zulassen, dass auch größere Dateien in den Datei-Cache des RAM aufgenommen werden. Damit wird erreicht, dass der Kern des Betriebssystems (Kernel) im RAM gehalten werden kann und das System damit ungemein beschleunigt wird .3. 9x/Me: Vorgeben, für wieviel Dateien Informationen (Datum der Erstellung und Zeit des letzten Zugriffs, Größe, Speicherort usw.) im Arbeitsspeicher gehalten werden sollen, korrigieren Sie auf empfohlene Werte .
e. Speicher auch ausreichend freien Platz für einen Zugriff bieten (Alle Versionen) 1. Leider "vergisst" Windows aber laufend, Hauptspeicher wieder freizugeben und nicht mehr benötigte Programme zu entfernen, das System beginnt zu swappen. Deshalb brauchen Sie unbedingt einen RAM-Manager ,
der den RAM laufend überwacht und sofort Speicher frei gibt,
wenn
die Belegung des RAM
einen kritischen Wert unterschreitet. Nur dies verhindert das swappen
und erlaubt ein ungetrübtes Arbeiten. Nützlich ist es
auch,
den RAM (wenn er sehr klein ist, z.B. 16 MByte oder weniger) in
kürzeren Abständen zu defragmentieren, das bringt
nicht nur
Zugriffsgeschwindigkeit, sondern auch mehr freien Platz, Tools
übernehmen das. Defrag von Windows - aber auch andere Defragmentierer
- können nur die Festplatte
defragmentieren.
Allerdings bietet Microsoft jetzt einen kleines Tool an, mit dem der
RAM auf der DOS-Ebene (!) bearbeitet werden kann . 2. Das "Vergessen" bezieht sich vor allem auf die sehr großen, platzfressenden Bibliotheken, die DLL. Stellen Sie das Betriebssystem deshalb so ein, dass diese DLL-Bibliotheken, wenn sie nicht mehr gebraucht werden, sofort aus dem RAM entfernt werden, dies entlastet auch den RAM-Manager und stabilisiert den Betrieb. Einstellungn für 9x/Me: ,
für NT .3. Um die Speicher nicht gleich beim Start des Rechners heillos vollzustopfen, empfehlen es sich, beim booten des Systems nur das zu laden, was auch wirklich gebraucht wird; Ressourcenfresser sollten außen vor bleiben. Aber die Einrichtung der Bootoptionen gehört bereits zum Fein-Tuning, und das kommt später dran. 4. Manchmal reicht bei 9x/Me der Stapelplatz in der MinSPs der system.ini nicht aus; wenn Windows hier eine Warnung ausgibt: "Eine Vxd-Datei verbraucht zuviel Stapelplatz. Erhöhen Sie die Einstellung....", muss der Wert sukzessiv vergrößert werden .
----------------------------------------------------------------- gehen Sie in der system.ini
[C:\
WINDOWS\] ins
Unterverzeichnis:[386enh] MinSPs=8 und erhöhen Sie die Zahl so lange, bis die Warnung nicht mehr erscheint. Hier kann jede beliebige Zahl, die durch 4 teilbar ist, eingetragen werden: 4, 8, 12, ....,20, 24 usw. ----------------------------------------------------------------- f. Daten nicht komprimiert oder gar verschlüsselt sind Nur 2000: Diese Version komprimiert und verschlüsselt standardmässig einen großen Teil der wichtigen Systemdateien um "Platz zu sparen", wie es heisst. Wer 2000 installiert hat, sollte ausreichend Platz haben, um Systemdateien nicht komprimieren zu müssen, damit sie bei jedem Zugriff erst umständlich dekomprimiert und entschlüsselt werden müssen: Das kostet logischer Weise Zeit! Korrigieren Sie das .Diese Änderung wirkt sich natürlich auch auf den Bootvorgang aus. g. Daten nicht fragmentiert sind Alle: Auf die Wichtigkeit der Defragmentierung kann nicht oft genug verwiesen werden; defragmentieren Sie - ALLE - Speicher so oft wie möglich! NT: Die Daten im Swap und der Registry werden bei NT besonders stark fragmentiert; die Folge: Die Performance leidet ganz erheblich, da NT diese oft braucht und darauf zurückgreifen muss. Es gibt Tools ,
die speziell diese beiden Bereiche defragmentieren; sie können
so
eingestellt werden, dass die Defragmentierung bei jedem Bootvorgang
automatisch mit erfolgt .
9x/Me: Hier werden Programme im Arbeitsspeicher fragmentiert, weil die Größe der Blöcke des Arbeitsspeichers - die ChunkSize - falsch eingestellt ist. Booten Sie jetzt neu und testen Sie, ob alles ordnungsgemäß funktioniert. Defragmentieren Sie jetzt auch und installieren Sie dann die Betriebssystem-Essentials, führen Sie ein komplettes Update des Systems durch. Top Next |